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Lösungsimpulse, die private systemische Beratungspraxis PDF Drucken

 

Meine Arbeitsweise ist systemisch, lösungsorientiert und integrativ

 

Ob für Sie eine Beratung, eine Therapie oder ein Coaching in Betracht kommt, ist eine Frage des Themas, der Problemstellung und des Auftrags, den Sie mir geben.

Generell ist meine Herangehensweise mit den verschiedenen Verfahren und den damit verbundenen Methoden und Interventionen systemisch, lösungsorientiert und integrativ.

 

Was bedeutet systemisch?

 

Die meisten Probleme oder Situationen, die als belastend empfunden werden, Krisen, die das Empfinden auslösen, alleine damit  nicht mehr umgehen zu können, entstehen im Zusammenwirken mit anderen Menschen, in der wie auch immer gearteten Beziehung: in der Familie, in der Partnerschaft, im Berufsleben. Menschliche Entwicklung geschieht im Austausch und im Kontakt mit anderen Menschen, die Summe der gemachten Erfahrungen macht uns zum Individuum. Dieser Prozess begleitet uns ein Leben lang und bedeutet ständige Veränderung des Selbst. So gesehen ist der Mensch ein sich ständig selbst entwickelndes und erneuerndes System, dass den Umgang mit anderen Systemen (Individuen) für ein erfülltes und glückliches Dasein benötigt.

Die systemische Herangehensweise bei einer Therapie/einer Beratung oder einem Coaching beinhaltet und berücksichtigt genau dies: Einerseits das individuelle Erleben, das innere Empfinden (also die Psyche) andererseits den Kontext (also die Umwelt), der für das Problemerleben und für das Problemlösen genauso wichtig ist. Weiterhin bedeutet es, dass Menschen über Fähigkeiten und Kräfte (Ressourcen) verfügen, sich zu verändern und veränderten Situationen anzupassen, ja, dadurch Entwicklung und inneres Wachstum zu erfahren. Nicht alle unserer Potentiale sind uns bewusst und zugänglich. Auf einige Fähigkeiten greifen wir täglich zurück, sie haben sich bewährt und werden dementsprechend häufig benutzt. Versagen diese Potentiale, entsteht häufig der Eindruck, dass sich das Repertoire nun wohl erschöpft hat, dass wir mit „unserem Latein am Ende“ sind. Tatsächlich verfügen wir, gerade in Krisenzeiten, über ungeahnte Ressourcen, die in uns schlummern und die uns zu völlig neuen Handlungs-Schritten bewegen können. Systemische Begleitung ist immer ressourcen-orientiert, gibt Anstöße und Impulse, Kompetenzen und spezielle Fähigkeiten bewusst werden zu lassen und damit einsetzbar machen zu können. Das bedeutet, dass die Lösung von Problemen, das Verabschieden von als leidvoll Erlebtem ein Prozess ist, den jeder Mensch als eigene Leistung vollzieht. Therapie und Beratung kann hierbei begleiten und mit verschiedensten Methoden, die sich zur Problembewältigung bewährt haben, unterstützen, die eigentliche Arbeit aber muss selbst getan werden. Vor diesem Hintergrund sehe ich Therapie/Beratung/Coaching eher als Dienstleistung oder Hilfestellung oder gleichberechtigtes Miteinander-Arbeiten, denn die Möglichkeiten zur Problembewältigung trägt jeder in sich.

Mehr zur systemischen Therapie

 

Was heißt lösungsorientiert?

 

Am Anfang einer Beratung steht (meist) der Wunsch nach Veränderung. Oft ist nicht ganz klar, was sich genau verändern soll und wie das möglich sein wird. Klar ist meistens, dass etwas anders werden soll und dieses „Andere“ soll besser sein, das Quälende, Belastende und Bedrückende, dass die Qualität ganzer Lebensbereiche mindert, soll zum Verschwinden gebracht werden oder aber zumindest so gemildert werden, dass man gut damit leben kann. Dieser Wunsch ist absolut legitim und trägt die Perspektive schon in sich: Er ist in die Zukunft gerichtet. In der Zukunft soll etwas geändert werden, dass in der Gegenwart wirkt und möglicherweise auch schon lange in der Vergangenheit seine Wirkung getan hat.

Vergangene Geschehnisse lassen sich nicht mehr verändern, einzig und alleine die Gegenwart und damit die Zukunft lässt sich beeinflussen. Ziele können entwickelt werden und Lösungen für Probleme lassen sich „konstruieren“, das bedeutet, Lösungen auf ihre Realisierbarkeit und Tauglichkeit im Alltag zu testen, sich auf etwas Neues einzulassen, Wege zu finden und zu gehen, die noch unbekannt sind.

Sich auf etwas Neues einzulassen erfordert Mut, auch Kreativität, macht aber oft unsicher. Häufig werden bekannte Lösungsstrategien wieder und wieder vollzogen, mit noch größerem Nachdruck, wenn sich der Erfolg nicht einstellt. Der Eindruck, der hierbei entsteht ist der, dass das Problem so komplex ist, dass nur eine sehr komplizierte Lösung Abhilfe schaffen kann. Umso verblüffender kann die Erfahrung sein, dass eine einfache Änderung des eigenen Verhaltens Wirkungen auf die Menschen hat, die unser soziales Umfeld bilden und diese Wirkung erstaunlich viel zur gesuchten Lösung beitragen kann.

Die Analyse von Problemen, Krisen und belastenden Situationen kann dazu beitragen, dass man etwas über ihre Entstehung und ihr Wirken versteht. Dies alleine führt jedoch noch nicht zwangsläufig zur Entlastung. Der nächste Schritt ist der in die Veränderung, der Schritt, der eine Lösung ermöglicht.

Selbstverständlich kann man in Lebenssituationen (Verlust eines geliebten Menschen, einschneidende Veränderung der Lebenssituation) geraten, die man durch eigenes Handeln und Zutun nicht beeinflusst hat oder der man sich hilflos ausgeliefert fühlt. Aber auch scheinbar ausweglosen Situationen begegnet man mit einer bestimmten inneren Haltung. Diese Haltung hat Einfluss auf die Bedeutung und die Wahrnehmung der Gegenwart und der Zukunft. Wahrgenommene Realität hat also viel mit der eigenen Bedeutungs-Gebung zu tun, und wenn diese hoffnungsvoller ausfällt, kann die Gegenwart und Zukunft positiv gestaltet werden.

 

Wofür steht integrativ?

 

Neben dem systemischen und lösungsorientierten Ansatz für Beratung, Therapie und Coaching und seinen Methoden arbeite ich mit der Integrierten Lösungsorientierten Psychotherapie (ILP). ILP ist ein sehr modernes Therapieverfahren, das Methoden aus der Tiefenpsychologie, aus der systemischen Therapie und Beratung und dem Fortgeschrittenen NLP (Neurolinguistisches Programmieren) in sich vereint. ILP arbeitet ausschließlich lösungs- und ressourcenorientiert und richtet den Fokus dabei verstärkt auf die gesamte Persönlichkeitsstruktur mit ihren verschiedenen Anteilen, sozusagen auf die „innere Landkarte“ des Menschen. Die Arbeit unter Berücksichtigung der prozessorientierten Persönlichkeitstypologie  trägt dazu bei, die wirksamsten Ansatzpunkte für Veränderungen, die individuell unterschiedlich sind, zu erkennen und zu nutzen.

Sehr bewusst an den eigenen Zielen und den angestrebten Lösungen zu arbeiten, kann durch unbewusste, oder nur teilweise bewusste Steuerungsmechanismen erschwert werden, die sehr früh, oft bereits in der Kindheit, erworben wurden. Hierzu zählen so genannte Glaubenssätze, dass sind Leitideen, die wir für wahr halten und die wir als Grundlage für unser tägliches Tun benutzen. Glaubenssätze können auf unser Handeln sehr einschränkend wirken. ILP arbeitet methodisch mit Glaubenssätzen und alten Mustern, die Handlungskompetenzen und Kreativität behindern und einengen, macht sie bewusst und verändert sie so, dass sie nicht blockierend, sondern erlaubend wirken können.

In einem engen Verhältnis steht dazu das Autonomietraining. Selbstzweifel, Sich-abhängig-machen, sich ständig sorgen, sind Verhaltensweisen, die ein selbst bestimmtes Denken und Handeln regelrecht unterlaufen können. Die eigene Autonomie zu trainieren heißt die eigene Selbstbestimmung zu trainieren und das ist angewandtes Selbstmanagement. ILP hat dazu Techniken entwickelt, die auch nach den Beratungsstunden wirksam selbst angewendet werden können.

 

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